Auch 2007 gibt es wieder neuerungen bei den Regeln.
Der Nürburgring und der Hockenheimring werden sich künftig mit der
Ausrichtung des deutschen Grand Prix abwechseln. Den Anfang macht am 22.07.2007 der Nürburgring,
2008 ist dann Hockenheim an der Reihe.
Auch in Italien gibt es
2007 nur noch ein Ren
nen, der Grosse Preis von
San Mariono in Imola entfällt.2007 ist Spa auch wieder dabei.
Das Training
Jedes Rennteam darf pro Training nur zwei Fahrzeuge einsetzen. Allerdings
dürfen sich
bis zu drei Fahrer beim Testen abwechseln. Die ersten rainings-
sitzungen wurden von 60
auf 90 Minuten ausgedehnt.
Reifen
Es gibt nur noch einen Reifenlieferanten. Alle Teams bekommen eine die
gleiche Anzahl und identische Reifen. Zu jedem Rennen dürfen nur zwei
verschiedene Spezifikationen mitgebracht werden. Die Anzahl der
Trockenreifen, die jeder Fahrer pro Rennwochenende nehmen darf,
wurde auf 14 erhöht. Am ersten Trainingstag stehen jedem Fahrer vier
Reifensätze zur Verfügung. Die restlichen 10 Sätze sind für Samstag und
das Rennen.
Die Motoren dürfen bis 2010 nicht verbessert werden
Die Regel, dass jeder Motor 2 Rennen verwendet werden muss, gilt nur noch Samstag und Sonntag für das Rennen. Am Freitagstraining kann ein beliebieger Motor eingesetzt werden.
Die Saison 2007 wird mit den Motoren von 2006 begonnen und dürfen bis 2010 nicht
weiterentwickelt werden. Mit dieses neuen
Regelung sollen Kosten gesenkt werden.
Das Safetycar
Wenn Safetycar, z.B. nach einem Unfall auf die Strecke kommen, darf kein
Auto mehr an die Box fahren bevor nicht das ganze Feld hinter dem Safetycar zusammen ist. Jedes Fahrzeug was überrundet wurde, muss alle Fahrzeuge inkl. dem Safetycar überrunden lassen und sich hinten am Feld wieder einreihen.
Stewards
Die Stewards dürfen ab sofort über Strafversetzungen in der Startaufstellung
beim Rennen entscheiden.
Die Qualifikation
In dieser Saison dürfen wieder alle Fahrzeuge gleichzeitig fahren, das doch so langweilige Einzelzeitfahren ist Gott sei Dank vorbei. Das Qualifying wurde in 3 Phasen aufgeteilt.
1. Phase:
Das erste Qualifying dauert jetzt 15 Minuten.
Danach scheiden die langsamsten 5 Autos
aus der Qualifikation aus und starten dann entsprechend ihrer Rundenzeiten am Ende des Startfeldes.
Der langsamste startet demzufolge als letztes und der schnellste von Position 16.
2. Phase:
Die verbleibenden Autos werden wieder auf die Strecke geschickt, nach weiteren 15 Minuten werden die Startplätze 11 bis 15 nach dem gleichem Schema wie in der 1.Phase belegt.
3. Phase:
Jetzt werden die restlichen Fahrer für witere 15 Minuten auf die Stecker geschickt um die ersten
10 Plätze zu erfahren.
Die Autos fahren mit Beginn ihrer aktiven Teilnahme am Qualifying unter
Parc-Fermé Bedingungen.
Ein Reifenwechsel oder Nachtanken ist generell nicht mehr verboten. In den ersten 40 Minuten des Qualifikationstrainings darf nachgetankt werden. Die Autos, die in den ersten beiden Phasen ausscheiden, dürfen bis zum Öffnen der Boxengasse vor dem Rennen nachtanken.
Die Fahrzeuge, die an der dritten Phase teilnehmen, müssen schon "Renngerecht" betankt sein.
Die in Phase 3 verbrauchten Treibstoffmengen dürfen vor Rennenbeginn wieder nachgetankt werden.
Die Reifen
Jedem Fahrer ist es gestattet, sieben Trockenreifensätze je Rennwochenende zu verwenden.
Für Qualifying und Rennen müssen jeweils Reifen mit der gleichen Spezifikation verwendet werden. Reifenwechsel während des Rennes ist (glücklicherweise) wieder erlaubt.
Die Motoren
Die FIA bestrebt eine Kostenreduzierung und erlaubt nur noch den Einsatz von V8-Motoren,
statt 10 Zylinder wie in der Saison 2005.
Allein der Verbrauchen wird um ca. 20% verringert.
Um jedoch den fehlenden Drehmoment ausgleichen zu können, stehen an dieser Stelle die Konstrukteure vor neuen Herausforderungen.
Da die neuen kleineren V-8 Motoren grössere Vibrationen als die V-10 Motoren erzeugen,
muss das Chassispakete noch haltbarer und sicherer als bisher gestaltet werden und auch an der Aerodynamik mussten Veränderungen getroffen werden. Da die Autos weniger Leistung haben und dadurch weniger Luftwiderstand vertragen, mussten sie verstärkt in Richtung Effizienz arbeiten anstatt nur in Richtung Abtrieb.
Die Zuschauer an der Rennstrecke werden von der neuen Motorenregel nicht viel merken. Für die Fahrer hat sie jedoch sehr wohl Konsequenzen, schliesslich müssen sie mit rund 200 PS weniger auskommen. Da die Autos weniger Leistung haben, müssen die Piloten runder fahren und versuchen, so viel Schwung wie möglich aus jeder Kurven mitzunehmen. Michael Schumacher sagte:
"Das Auto fährt sich jetzt wie ein Kart"
Kleine Fehler werden noch schneller mit Zeitverlust bestraft, da die neuen Motoren relativ wenig Drehmoment haben, und Drehmoment ist und bleibt das wichtigste im Motorsport.
Sonderregelung
Ausnahme von der V8-Regel gillt für kleinere Teams, die die Benutzung von V10-Motoren erlaubt, sofern diese in der Drehzahl begrenzt werden. Von dieser Regel hofft das Minardi -Nachfolgeteam Toro-Rosso profitieren zu können. Die bisherige "Haltbarkeitsregel" für Motoren (zwei Rennwochenenden) gilt auch weiterhin.
Unser Fazit!
Wir glauben das die Saison 2007 spannend wird und das auch das Rennen durch das Reifenwechseln wieder Interessanter wird. Jetzt kommt es nicht nur auf den Fahrer, sondern auch wieder auf die Qualität des ganzen Teams an. Lassen wir uns überraschen.
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